Berlin, du bist nicht so wunderschön.

Agentur, Team, Veranstaltungskonzeption | 27. November 2019 | wilkenwerk

Im Rahmen der Blog-Reihe „Back to the Rookie’s“, lassen wir unseren neuesten WILKENWERKER über seine frischen Erfahrungen und Einblicke in die Welt der Live-Kommunikation berichten. Dieses Mal schreibt Ric über seine Teilnahme am ersten Seminar-Wochenende des Treibhaus 0.8.

Berlin, du bist nicht so wunderschön.

Zumindest nicht im Regen, nicht wenn man in Eile ist und auch nicht, wenn sich der Bus verspätet. Trotzdem habe ich dich zu schätzen gelernt.

Warum?  – Weil du Heimat warst! Zumindest für 4 Tage, für 13 junge Konzeptioner, fürs Treibhaus.

Genauer, für das Treibhaus 0.8, das ja selber so etwas wie eine Heimat ist. Ein zweites Zuhause für seine Studierenden, die hier gemeinsam lernen, Erfahrungen sammeln und sich austauschen.

Jeder von einer der führenden Agenturen für Live-Kommunikation geschickt, um am Puls der Zeit zu erleben was gutes Storytelling auszeichnet. Jeder für sich allein angereist, aber als Teil eines Teams gegangen. Eines Teams, das in seiner Art so einzigartig ist, wie wohl nur wenige andere. Denn wer hätte sich vorstellen können, dass eine kleine, konkurrierende Branche zusammenfindet, um der nächsten Generation gemeinsam die bestmögliche Ausbildung zukommen zu lassen.

Das Überraschende, es funktioniert und das sogar sehr gut. Egal ob Workshop, Vortrag oder kulturelles Abendprogramm – „Kein Bock“ ist nicht. Selbst wenn die Tage lang waren und mancher gemeinsame Abend noch länger, gibt jeder alles. Und das ist so viel, dass selbst echte Highlights – wie der inspirierende Besuch des Friedrichstadtpalasts – im Vergleich zur gemeinsamen Erfahrung eines einfachen Design-Thinking Workshops verblassen könnten.

Leidenschaft für Kommunikation mal 13.

Was nach tauben Ohren und trockenen Mündern klingt, stimmt auch so, ist aber noch viel mehr. Denn diese Leidenschaft und der vielseitige Hintergrund aller Treibhäusler, schaffen Raum fürs Erzählen, fürs Zuhören und für gute Ideen. Egal wie viel jeder individuell auch mitbringt, erst zusammen wächst man schließlich dahin, wo’s auch hingehen soll.

Nach vier Tagen eines derart intensiven Workshop-Wochenendes, stellt   sich am Ende eine Frage übrigens nicht.

Denn ob Köln im Dezember eine schöne Stadt ist, das wird wohl keine Rolle mehr spielen.