Mission Wasser auf der ISH Frankfurt 2019

Inspiration, Inszenierung, Kommunikation im Raum, Storytelling | 28. März 2019 | wilkenwerk

BWT – Wasser erleben

Die Marke BWT wird durch große architektonische und mediale Gesten erlebbar. Die Produkte und Dienstleistungen werden nicht nur kommuniziert, sondern interaktiv und wegweisend inszeniert.

BWT versteht es als Auftrag, die besten Produkte und Dienstleistungen zur Wasseraufbereitung zu entwickeln. Mehr noch: Wasser ist die Mission. BWT sorgt für Hygiene, Gesundheit und Sicherheit im alltäglichen Kontakt mit Wasser. Tagtäglich forscht das Unternehmen an innovativen Lösungen und arbeitet daran, sich und seine Produkte weiterzuentwickeln. Mit dem Anspruch, ihren  Kunden Anlagen, Technologien und Dienstleistungen zur Wasseraufbereitung anbieten zu können und gleichzeitig die wertvollste Ressource unseres Planeten zu schonen.

Dieser Anspruch sollte richtungsweisend für die Leitmesse ISH als „Pilot“  entwickelt und inszeniert werden, um dann das Konzept für unterschiedlichste Folgemessen zu skalieren. Es war eine komplexe Aufgabe für unterschiedliche Produkte und Zielgruppen, für unterschiedliche Messen und Größen eine Idee zu finden.

Die große Geste

Architektonisch und medial lädt BWT in seine breitgefächerten Marken- und Produktwelten ein. Der Auftritt ist durch großzügige LED-Elemente wie 360°bespielte-Säulen, Portale und Flächen immer in Bewegung. So wird gleichzeitig Transparenz erzeugt und doch eine thematisch in sich geschlossen Welt erlebbar. Der Messeauftritt setzt die neue CI und die Produktsparten mit definierten Farbarchitekturen erstmalig auf einer Messe um.

Architektur

Der Bau ist zweigeschossig in einer Pfosten-Riegel-Struktur gegliedert. Zwei fast geschlossene Gebäude an den beiden Stirnseiten des Standes schaffen Raum für Lebenswelten, in denen konkrete Produkte und Dienstleistungen medial unterstützt und interaktiv in ihrer jeweiligen Produktwelt präsentiert werden. Sie umklammern den offenen Hospitalitybereich, der an ein modernes Atriumhaus mit  Gartenhof erinnert.

Die bewusst eingesetzten Farbflächen interpretieren modular die Marke und ihre Produktwelten. Exponat-Träger und Vitrinen sind wie Kunstobjekte gestaltet, die harmonisch Bestandteil der klaren Architektur sind.

  • Martin Starl

  • Martin Starl

Mediale Gesamtbespielung

Alle LED-Flächen und Körper (360°-bespielte Säulen und zwei LED-Portale) werden zentral angesteuert, um eine Gesamtchoreografie der Medien zu ermöglichen. Die aufeinanderfolgenden und dramaturgisch abgestimmten Bildwelten interpretieren die Marke durch aufmerksamkeitsstarke Szenen, die durch ihre Fernwirkung anziehen und einladen. In regelmäßigen Intervallen kulminiert die Inszenierung zu flächenübergreifenden Wasserszenen auf allen nach außen sichtbaren LED Flächen.

  • Martin Starl

  • Martin Starl

  • Martin Starl

Das Best Water Home

Die Räume des großzügigen Atriumhauses sind um einen Patio angeordnet, in dem ein Baum steht. Von dort geht es in einzelne Erlebniswelten und Produktbereiche. In das Gebäude führen vor allem zwei einladende, medial bespielte LED-Portale. Der Zugang vom Hospitalitybereich weist den Weg in die Produktwelten. Das große Tor am Messegang zieht die Besucher von außen durch gekonnt inszenierte 3D Szenen wie magisch in den Baukörper hinein.

Durch zum Teil interaktive Produktinszenierungen werden dort Technologien und deren Nutzen erlebbar. Analog trifft auf digital und Alltagsprodukte werden durch ihre mediale Überhöhung neu erfahrbar.

Im Bereich Silky Soft Pearlwater lässt eine interaktive Dusche mit LED-Wänden die Messebesucher Produktvorteile seidenweichen Perlwassers durch BWT-Technologie vor allem emotional erleben. Genauso der. interaktiver Badezimmerspiegel, welcher mit Hilfe von Requisiten wie einer Shampoo Flasche oder einem Handtuch eine überraschende Inszenierung auslöst. Ein LED Fenster gibt den Blick auf eine sich verändernde Wasserszenerie frei.

Der Bereich des Magnesium Mineralised Water ist in einer abstrahierten Küche erlebbar. Ob Tischwasserfilter, Wasserspender oder Undersink-Lösungen, hier werden vor allem die Endverbraucher angesprochen. Ein Touchscreen in der Küchenplatte (wie ein Herd verbaut), wird durch symbolische Gegenstände getriggert, die Inhalte und Benutzerinformationen zu den Technologien vermitteln.

In Schaukästen mit transparenten Screens statt der üblichen Sichtfenster werden reale Tischwasserfilter ausgestellt, deren Funktionen und Vorteile wie bei einem Mapping vor der Kanne dargestellt werden.

Die Pharma-Wasser-Anlage OSMOTRON WFI wird mit Hilfe eines 3D gedruckten Modells präsentiert. Der detailgetreue Nachbau wird dann mittels Mapping-Effektes auf einem durchsichtigen OLED Screen und einer L-förmigen LED Wand in Szene gesetzt um zahlreiche Informationen, die Weltneuheit betreffend, anschaulich zu vermitteln.

  • Jürgen Zeller

  • Jürgen Zeller

  • Martin Starl

Das Best Water Hotel

Im stilisierten, zweigeschossigen Best-Water-Hotel werden Produkte und Lösungen für den Gastronomiebereich in dem authentischen Ambiente eines modernen Hotels inszeniert: Empfang, Lobby, Restaurant, Bar und Pool im EG sowie Gästezimmer und Bad im OG.  Von der Rezeption zur Hotelbar, vom Zimmer mit Bad zum Pool. Gerade die abstrahierte Poolwelt ist ein Eyecatcher, während man vom OG auf die Wasseroberfläche schaut, sieht man die Messebesucher im EG, als ob sie im Pool tauchen.

  • Martin Starl

  • Martin Starl

  • Martin Starl

Die Hospitality-Welt

Empfangsbereich und Hospitality-Bereich sind als offener Hof angelegt, der von den Gebäudeteilen des Atriumhauses Best Water Home und dem  Best Water Hotel umklammert ist. Es gab keine Abgrenzung dieses Bereiches. Im OG befinden sich weitere Besprechungsräume und eine Hospitality-Terrasse.

  • Martin Starl

  • Martin Starl

  • Martin Starl

Das Fazit

Durch seine Kombination aus offenem Hospitality-Bereich und den beiden umbauten Erlebniswelten  konnten unzählige Gespräche in der gastfreundlichen Atmosphäre stattfinden und in den, teils interaktiven, Produktbereichen vertieft werden. Die mediale Gesamtinszenierung war mit den drei 360°Säulen, den zwei LED-Portalen und weiteren großformatigen Flächen im Stand selbst nicht nur ein Hingucker, sondern ein Magnet.